Bundesverband Schilddrüsenkrebs - Ohne Schilddrüse leben e.V.
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Gruppe: [url=g8544]  Antikörpertherapien (z. B. PD-Inhibitoren wie Pembrolizumab) [/url].
Gruppen-Mitglieder: 1 (Gruppenleiter ist nicht Mitglied dieser Gruppe) (aktualisiert: 19.09.19, Harald)
Beschreibung
Die Antikörpertherapien sind vor allem für Patienten von Interesse, bei denen die zugelassenen Therapien nicht wirken, siehe:
Link innerhalb des Forums FAQ: Welcher Schilddrüsenkrebs und welche Therapie?.

Die Checkpoint-Inhbitoren funktionieren in der Weise, dass sie an Proteine wie CTLA4, PD-1 oder PD-L1 sich binden.
Diese immunsupprimierender Signalmoleküle im Tumor oder in dessen unmittelbarer Umgebung führen dazu, dass der Krebs nicht durch das eigene Immunsystem angegriffen wird. Die Checkpoint-Inhbitoren binden sich diese immunsupprimierender Signalmoleküle, so dass der Krebs prinzipiell nun wieder über das eigene Immunsystem bekämpt werden kann.

Ensprechend der Signalmoleküle unterscheidet man, folgende Inhibiotren:
  • CTLA4-Inhibotren: Ipilimumab
  • PD-1-Inhibitoren: Nivolumab, Pembrolizumab, ...
  • PD-L1-Inhibitoren: Atezolizumab, Avelumab, Durvalumab,...

Zum Grundverständnis wie neue Krebstherapien wirken siehe:
Link innerhalb des ForumsBuch: Transformation eine Zelle wird zu Krebs (Klußmeier 2016)

Diese unterschiedlichen Antikörpersubstanzen haben als Endung die Silbe mab.


Studien auf clinicaltrials.gov mit Schilddrüsenkarzinom Patienten:

To-do-Liste:


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Kategorie: SD-Krebs Forum: SD-Krebs (nicht-jod)

Gruppe Antikörpertherapien (z. B. PD-Inhibitoren wie Pembrolizumab)

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