Bundesverband Schilddrüsenkrebs - Ohne Schilddrüse leben e.V.
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Thema: [url=t8102] FAQ: Gewicht und Schilddrüsenhormone[/url].
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sd-wirbelOffline
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Lieber Golfrausch,

NEIN, Du solltest keinesfalls "einfach" reduzieren.

1. kann Gewichtszunahme sowohl in ÜBER- als auch in UNTER-funktion eintreten,

2. Eventuell musst Du ja einen stark unterdrückten TSH-Wert haben.

Schreib doch mal ein paar Informaionen rein, um welches Karzinom es sich handelt, und wie Deine aktuellen Sd-Hormonwerte (incl. Normwerten) sind. Eigentlich kann man erst dann etwas dazu sagen.

Schön,dass Du das Forum gefunden hast, es ist gut,wenn man sich austauschen kann Laughing Meld Dich also gerne wieder!

Gruß vom sd-wirbel


Zuletzt bearbeitet von sd-wirbel am 23. Sep 2009, 12:04, insgesamt einmal bearbeitet

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GolfrauschOffline  |  falsche E-Mail-Adresse!
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hi sd-Wirbel,

es war ein follikuläres Schildrüsenkarzinom C73 mit Klassifikation pT3 pN0 cM0 L0 V0

Nebenbefund: lympozytäre Thyreoditis im sinne einer beginnenden Hashimoto Thyreoditis was mir aber nix sagt, weis nur mittlerweile was der Tumorschlüssel zu bedeuten hat.

meine aktuellen TSH weis ich nicht (Stand 09.2008 war 0,130).

Kenne aktuell meinen TG aus der Unterfunktion zur letzten RJT im Januar 2009, wo der TG 3,0 und am Ende der RJT nach Einnahme von Jod mit 5652MBq ca. TG 5,7 war...

Woher bekomm ich meine Normwerte? und warum kann man auch in der Überfunktion zunehmen? Warumn stark unterdrückter TSH?

Ciau und Danke

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HaraldOffline
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Hallo,

auch bei zuviel Schilddrüsenhormone kann man zunehmen, weil durch das T4 der Apetit größer ist als die Verbrennung durch die Schilddrüsenüberfunktion.

Im ersten Link innerhalb des ForumsBeitrag dieses Themas erklär ich dies genauer.

Viele Grüße
Harald

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sd-wirbelOffline
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Wenn Du Dir Deine Analysenwerte IMMER als Kopie mitgeben lässt - und das raten wir jedem um den Verlauf selbst kontrollieren u können - dann siehst Du neben den eigenen Werten die sog Norm- oder Referenzwerte.

Diese Normwerte sind zur Beurteilung nötig, da die Messmethoden der Labore unterschiedlich sein können.

Fachlich bin ich leider in Deinem Fall überfordert (Hashimoto, entzündliche SD), da wird Dir sicherlich jemand anderes Auskunft geben können.

Gruß vom Wirbel

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Dani1984
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Hallo zusammen,

ich habe nach meiner Schilddrüsenentfernung (damalig Morbus Basedow) extrem viel zugenommen und wurde mit einer täglichen L-Thyroxin-Dosis von 175mg gut eingestellt.
Nun habe ich mit viel Sport und einer Diät 18kg abgenommen und fühle mich bombig gut.
Muß ich nun zum Arzt? Da die L-Thyroxin-Dosis nun an mein neues Gewicht angepasst werden muss? Habe panische Angst vor einer Gewichtszunahme und Jojo-Effekt...
Vielen Dank für eure Rätschläge....

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Maria2Offline
Vereins-Mitglied
Anmeldung: 12.08.04 |  Beiträge: 4740  | pap. CA pT3 tall-cel...  | Karte Bayern/Oberpfalz  | weiblich  | 40+
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Hallo Dani,

es kann sein, dass die Dosis jetzt zu hoch ist, muss aber nicht.
Wann warst du das letzte Mal zum Blutuntersuchen (SD-Werte)? Falls das schon einige Monate her ist, könntest du mal nachsehen lassen, ob die Dosis noch passt.
Ich hab übrigens auch einiges abgenommen, aber die Dosis deshalb kein bisschen geändert. Inzwischen soll allerdings mein TSH etwas höher gehen, so dass ich deshalb versuche, mit der Dosis ein bisschen runter zu gehen.

Viele Grüße von
Maria

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ManjaOffline
Anmeldung: 13.11.11 |  Beiträge: 6
Verfasst am: 30. Mai 2012, 18:42
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Hallo,

ich bin seit dem 7. November 2011 operiert. Es war eine totale Entfernung der Schilddrüse, da Verdacht auf Krebs vorlag (irre viele Knoten, bei dem der Radiologe nicht ausschließen konnte, dass da nicht doch irgendwo was böses ist - war aber nicht)
Meine Werte vor der OP:
fT3: 4,7 pmol/l (normal 3,4 - 7,7 pmol/l)
fT4: 15,2 pmol/l (normal 9,1 - 22,4 pmol/l)
TSH bas.: 1,9 µU/ml (normal 0,4 - 4 µU/ml)
anti-TPO: < 10,0 U/ml (normal <35 U/ml)

Angefangen hab ich mit 75 µg. Der 1. Bluttest bei meiner Hausärztin ergab folgende Werte:
fT3: 4,0 pmol/l (normal 3,13 - 6,76 pmol/l)
fT4: 15,2 pmol/l (normal 10,6 - 22,7 pmol/l)
TSH: 9,7 mlU/l (normal 0,27 - 4,2 mlU/l)
Aufgrund des TSH wurde die Dosis erhöht auf 100 µg.

Die Werte daraufhin:
fT3: 4,4 pmol/l (normal 3,13 - 6,76 pmol/l)
fT4: 17,6 pmol/l (normal 10,6 - 22,7 pmol/l)
TSH: 3,1 mlU/l (normal 0,27 - 4,2 mlU/l)
Daraufhin wieder ne Erhöhung auf 125 µg.

Meine letzten Werte:
fT3: 5,2 pmol/l (normal 3,13 - 6,76 pmol/l)
fT4: 17,5 pmol/l (normal 10,6 - 22,7 pmol/l)
TSH: 3,0 mlU/l (normal 0,27 - 4,2 mlU/l)

Fragt mich nicht wann genau ich es feststellte, jedenfalls stand ich Ende April mal wieder auf der Waage und fiel fast rückwärts wieder runter. 80 kg, obwohl ich immer - egal was ich aß, wann ich aß und wie ich aß - um die 70 kg wog!!!

Ich glaube, ich entwickele so langsam Paranoia. Sobald ich an einem Spiegel/Schaufenster vorbeilaufe, schaut mich eine dicke Person an. Das bin ich nicht und ich will, dass das weggeht. Mittlerweile gibts Gemüse zum Frühstück und Abendessen und einmal am Tag gibt es warmes Essen. Ich hab am 4. Juni einen Termin bei einem Endokrinologen und möchte schon vorab von Euch wissen, was ist da möglich und was nicht.

Kann man es wirklich nicht steuern, dass man eine Überfunktion mit dem gewünschten Nebeneffekt der Gewichtsabnahme bekommt? Mag ja sein, dass meine Werte theoretisch top sind, dennoch fühl ich mich absolut unwohl.

Achso, momentan nehm ich nicht zu, aber auch nicht ab, was mich auch verzweifeln lässt.

Eine wirklich unglückliche Manja Crying or Very sad

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HaraldOffline
Bundesgeschäftsführer
Leitungsteam SHG Berlin
Anmeldung: 12.05.99 |  Beiträge: 16325  | fol. SD-CA 97 (oxyphil)  | Karte Berlin  | männlich  | 50+
Verfasst am: 30. Mai 2012, 19:20
Danke! sagt : sonnenblume1
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Hallo Manja,

also ich kenne ne ganze Menge Schilddrüsenkrebspatienten die einen unterdrückten TSH-Wert haben (Leichte Schilddrüsenüberfunktion) und dennoch gewaltig aufpassen müssen, dass sie nicht zunehmen.

Da Dein TSH-Wert noch relativ hoch ist, kann man noch etwas mehr Schilddrüsenhormone eventuell geben. Der TSH-Wert sollte nach einer SD-OP (kein Krebs) eher auch im unteren Referenzbereich liegen, und dies eben auch in Abhängigkeit wie es Dir damit geht.

Dies wirst Du jedoch konkret mit Deinem Endokrinologen besprechen müssen.

Viele Grüße
Harald

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ManjaOffline
Anmeldung: 13.11.11 |  Beiträge: 6
Verfasst am: 30. Mai 2012, 19:26
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okay, danke schön, also besteht ja noch Hoffnung Freunde

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planckOffline
Anmeldung: 09.07.12 |  Beiträge: 29  | Niedersachsen  | männlich  | 20+
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Auch ich muss zugeben, dass ich sehr bedrückt war als ich die Anzeige meiner Waage sah...
Ich mache sehr viel Sport und arbeite viel Nebenbei (kellner / Bau) und habe somit immer viel Bewegung gehabt.
Nach meiner Op war es verständlich, dass ich erstmal wenig bis kein sport betreiben konnte und hab so das eine oder andere Kilo verkraften können.

Doch jetzt verstehe ich nicht warum ich nicht abnehme ich habe ca 1 monat nach meiner Op wieder angefangen mit Sport und habe sogar sämtliche Diäten ausprobiert, doch ich werde die Pfunde nicht mehr los.
Momentan gehe ich beinahe täglich mit Freunden ins Studio und muss jedesmal mit ansehen das bei ihnen die Erfolge deutlich sichtbar sind.

Ich bin momentan mit 175 L-Thyrox eingestellt und versuche mich gesund und kalorienarm zu ernähren ( Fisch, Gemüse und Fettarmes Fleich ) und auch das zusätzliche Joggen zum Studio bringt nichts...

Ich würde mich freuen für jede art von hilfe, denn ich hänge sehr an meine Figur und möchte mich wieder wohlfühlen

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Helene ReichOffline
aktives Vereinsmitglied
Anmeldung: 01.07.13 |  Beiträge: 2
Verfasst am: 11. Sep 2013, 19:27
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Liebe Leute,

mich beschäftigt meine Gewichtzunahme auch sehr. Bin seit über einem Jahr schilddrüsenlos wegen SD-Krebs.

Ich nehme 175 L-Thyroxin und überlege nun, ob man diese Studie
Metabolic Effects of Liothyronine Therapy in Hypothyroidism: A Randomized, Double-Blind, Crossover Trial of Liothyronine Versus Levothyroxine Francesco S. Celi et.al.
J Clin Endocrinol Metab. Nov 2011; 96(11): 3466–3474.

zum Anlass nehmen sollte, diese Dosierung und Medikamentierung zu ändern und irgendwie zu mischen. Hat damit jemand Erfahrungen gemacht und zwar hinsichtlich des Allgemeinzustands, des TSH-Werts und des Gewichts?

Viele Grüße, HR

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magsOffline
Anmeldung: 18.10.13 |  Beiträge: 2
Verfasst am: 12. Jun 2014, 11:00
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Hallo ihr lieben,

auch ich leide sehr unter dieser stetigen Gewichtszunahme, hatte im juni2013 meine erste OP wegen kaltem knoten, wo jedoch nur die hälfte meiner SD entfernt wurde und dann der Befund follikuläres SD Karzinom, so folgte im September die Zweite OP zur komplett Entfernung, dann RDJ-T und jetzt gottseidank nach der halbjährigen Ganzkörper-Sinti kein verdacht auf übrig gebliebenes SD-Geweben (Freu Hierfü Very Happy )
Jedoch seitdem das alles angefangen hat nehme ich stetig zu...immer so 1 kg im Monat, meine Ärzte sagen ich bin gut eingestellt. Aber trotz 3mal die Woche Sport und acht geben was ich esse (viel Gemüse wenig Süßes) gehts nicht runter mit dem Gewicht.
Das belastet mich sehr, da ich das Gefühl habe, wenn ich das Menschen in meinem Umfeld erzähle, die das nur als Ausrede sehen weil ich zu faul bin richtig zu essen oder Sport zu machen um mein Ziel zu erreichen.
ich mag mich gar nich mehr im Spiegel anschaun....und bin auch so emotional geworden durch die leichte Überfunktion in der Supression.

hat den jemand trotzdem erfolge in der Gewichtsabnahme gehabt oder was sagt ihr zu einer Mischung von T4 und T3 hat damit jemand schon erfahrung?

Liebe Grüße

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HaraldOffline
Bundesgeschäftsführer
Leitungsteam SHG Berlin
Anmeldung: 12.05.99 |  Beiträge: 16325  | fol. SD-CA 97 (oxyphil)  | Karte Berlin  | männlich  | 50+
Verfasst am: 12. Jun 2014, 15:03
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Hallo,

es gibt eine ganze Reihe Forums-Nutzer die entsprechend der Link innerhalb des Forums
Europäische Leitlinie zur L-T4 und L-T3-Substitution (2012)
vorgehen und eine Forums-Gruppe: Link innerhalb des ForumsSchilddrüsenhormonsubstitution mit L-T4 + L-T3.

Ich nehme auch zusätzlich eine geringe Dosis T3 (10µg) zu 125µg T4, nicht aber um abzunehmen, sondern weil ich sonst an Antriebsschwäche leide.

Viele Grüße
Harald

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dkrOffline
Bundesvorsitzender
Leiter SHG Rhein-Main
Anmeldung: 19.07.09 |  Beiträge: 4910  | multifok. pap. SD-CA...  | Ober-Ramstadt  | männlich  | 60+
Verfasst am: 12. Jun 2014, 16:11
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Hallo,

seit ich von T4 auf T3/T4 umgestellt habe, hat sich an meinem Gewicht nicht getan. Ich merke diesbezüglich keine Veränderungen.

Genau wie vorher sinkt mein Gewicht langsam, in Zeiten erhöhter körperlicher Aktivität und wenn ich es schaffe, meinen Gemüse und Obskonsum zu erhöhen bzw. stagniert oder erhöht sich langsam, wenn dies nicht so ist.

Viele Grüße
Karl

_________________
Ich muß mit der Gewohnheit brechen, ehe sie mich gebrochen hat.
G.C.Lichtenberg


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CaroOffline
Anmeldung: 10.08.06 |  Beiträge: 457  | SD-Total OP-Hypopara  | Zwiesel-Bayerischer Wald  | weiblich  | 60+
Verfasst am: 19. Jun 2014, 13:21
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Hallo alle,
das mit dem Gewicht ist auch mein Problem.Nur, keine Kohlenhydrate,mageres Fleisch ect. alles gut und schön, man nimmt dann auch ab.Nur sobald man wieder anfäng normal zu essen, geht auch die Waage wieder hoch. Also lebenslang keine Kohlenhydrate ect, möchte ich auch nicht.
LG Caro

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