Bundesverband Schilddrüsenkrebs - Ohne Schilddrüse leben e.V.
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Thema: [url=t7828] Nimmt man wirklich zu von Schilddrüsenhormonen???[/url].
im Forum: Gewichtsprobleme
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Murcia
Verfasst am: 03. Mai 2007, 16:37
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Hallo,

man liest immer viel zu dem Thema, dass man, wenn man keine SD mehr hat, die Einstellung immer schwierig ist.

Ist es denn so, dass man wirklich zunimmt, auch wenn man die optimale Dosis nimmt, d.h., wenn die Werte wirklich in Ordnung sind.

Komisch finde ich, wenn ich lese, dass jemand fast nichts isst, die Werte o.K. sind und immernoch zunimmt.

Kann dieses sein???


Murcia

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jokerOffline
Anmeldung: 20.04.07 |  Beiträge: 14  | SD-Total-OP  | Niedersachsen  | männlich
Verfasst am: 03. Mai 2007, 22:17
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Hallo Murcia,

ich nehme jetzt seit 14 Jahren das Schilddrüsenhormon L-Thyroxin 200. Eine Gewichtszunahme konnte ich jedoch nicht feststellen. Bei Absetzen der Tabletten (Zeitraum 4 Wochen) für die Durchführung der stationären Verlaufskontrolle ist in der 4 Woche eine Gewichtszunahme zu verzeichnen, da der Stoffwechseln völlig "heruntergefahren" ist. Nach Erreichen der normalen Tagesdosis stellt sich auch wieder das Gewicht ein.

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UbuOffline
aktives Vereinsmitglied
Anmeldung: 06.05.06 |  Beiträge: 838  | foll. SD-CA (oxyphil...  | Hannover  | weiblich  | 60+
Verfasst am: 08. Mai 2007, 14:58
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Hallo Murcia,

ich bin nun ein sowieso schon sehr dicker Mensch. In der Unterfunktion nach der OP, vor der RJT, habe ich 2 Kilo zugenommen. Die gingen wieder runter, nachdem ich Thyroxin-mäßig gut eingestellt war.

Wegen Knieproblemen versuche ich momentan, weiter abzunehmen ohne wirkliche eine Diät zu machen. Bis jetzt sind 6 Kilo weg.

Also, Du siehst: Gewichtszunahme ist nicht unbedingt zwangsläufig eine Begleiterscheinung der SD-Hormoneinnahme. Wie für Vieles gilt aber auch hier: jeder Körper reagiert anders.

Viele Grüße
Ute

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BeateOffline
Mitglieder-Beirat
Anmeldung: 14.03.00 |  Beiträge: 1668  | SD-CA 2000 (pap. + f...  | Frankreich  | weiblich  | 60+
Verfasst am: 08. Mai 2007, 15:56
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Hallo Murcia,

nein, VON den SD-Hormonen nimmt man auf keinen Fall zu, eher das Gegenteil ... wenn man so oft hört, dass jemand mit SD-Problemen zunimmt, ist das eher so, dass er WEGEN seinem SD-Problem (Unterfunktion) zunimmt, und das manchmal leider TROTZ der zugeführten SD-Hormone (weil deren Dosis nicht ganz stimmt oder nicht ganz ausgewogen ist oder er sie nicht ganz richtig absorbiert usw).

In der Theorie sieht es, grob vereinfacht dargestellt, so aus, dass man zunimmt, wenn man zuwenig SD-Hormone hat (eigene und/oder von aussen zugeführte), also in der Unterfunktion ist, und dass man abnimmt, wenn man mehr SD-Hormone hat, als man braucht (Überfunktion).

Hierbei muss man den Begriff Über- bzw Unterfunktion allerdings "relativ" sehen - denn innerhalb der ziemlich weitgesteckten Skala der "Sollwerte" hat jeder Patient seinen eigenen "Wohlfühlwert", der kann beim einen ziemlich weit oben und beim anderen ziemlich weit unten auf dieser Skala liegen ... und wenn die Einstellung nicht diesem persönlichen "Wohlfühlwert" entspricht, dann kann man für seine persönlichen Bedürfnisse bereits über- bzw unterdosiert sein, auch wenn die Werte noch "in der Norm" liegen!

Und wenn man zuwenig SD-Hormone hat, weniger, als man wirklich braucht (oder auch nur zuwenig T3, das wirklich aktive SD-Hormon, das man normalerweise aus dem zugeführten T4 bildet), dann läuft der Stoffwechsel untertourig, es werden wenige Kalorien verbrannt - und daher kann man schon bei relativ geringer Kalorienzufuhr zunehmen. Wenn man zuviele SD-Hormone hat, ist es umgekehrt, der Stoffwechsel läuft auf Hochtouren und man verbrennt besonders viel Kalorien.

Ganz so "schematisch" läuft es in der Wirklichkeit nicht immer - denn die Über- oder Unterfunktion kann nebenher auch noch den Appetit beeinflussen, und wenn jemand in der Unterfunktion zwar kaum was verbrennt, aber auch (wegen Appetitmangel) kaum was isst, kann er durchaus ab- statt zunehmen, und umgekehrt haben manche Leute in der Überfunktion soviel Appetit, dass sie Unmengen essen und daher trotz aktivem Stoffwechsel zunehmen ...

Also keine Angst, NUR, weil man SD-Hormone einnimmt (entweder, um die noch vorhandene, aber nicht korrekt funktionierende SD zu unterstützen, oder aber, weil man operiert wurde), nimmt man noch lange nicht zu, es liegt alles an der richtigen Einstellung - und die ist manchmal nicht ganz einfach zu finden, aber irgendwann stimmt sie dann, und dann sollte das Gewicht kein Problem mehr sein!

Du musst auch berücksichtigen, dass hier im Forum besonders viel Leute "mit Problemen" sind, denn die, die überhaupt keine Probleme haben, z.B. nach einer SD-OP, die denken gar nicht mehr weiter an ihre verflossene SD und diskutieren auch nicht darüber im Internet ...

Ich persönlich bin meine SD übrigens schon seit 7 Jahren los und habe keinerlei Gewichtsprobleme ...

Liebe Grüsse!

Beate

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AnnetteOffline  |  falsche E-Mail-Adresse!
Anmeldung: 11.11.99 |  Beiträge: 13  | onk. Ca. 1999, Mamma...  | Rhein Main  | keine Angaben  | 50+
Verfasst am: 19. Mai 2007, 17:07
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Hallo,

ich bin momentan am verzweifeln. Ich lebe ja jetzt auch schon seit 99 ohne und es hat die ersten Jahre auch ohne große Einwirkung auf mein Gewicht geklappt. Angefangen habe ich die ersten Jahre mit L-T. 200, da habe ich mich noch am wohlsten gefühlt. Im Laufe der Jahre ging mein Arzt immer mehr mit der Dosierung runter. Ich hatte Nebenwirkungen wie Schlaflosigkeit und Herzproblemen bei eigentlich guter Stoffwechsellage. Momentan nehme ich 162,5 und habe das Gefühl zu platzen. Ich esse keine 1000 Kalorien am Tag, bewege mich genug und werde angesprochen: "ach Annette, hast aber ganz schön zugenommen" am besten war meine Onkologin bei einer Krebsnachsorge im April: "Also mich wundert dass sie keine Fettleber haben - sie sind ja wahrlich nicht die Schlankeste." ich habe das so satt - ohne jeglichen eigenen Einfluss auf mein Gewicht zu sein- da helfen mir momentan auch keine Sprüche, sei froh, dass du den Krebs besiegt hast.

Leider habe ich Novothyral nicht vertragen. Ich habe Herzrythmusbeschwerden bekommen. Ist reines Thybon besser verträglich? - hat da jemand Ahnung. Ich denke ich muss von der reinen T4 Dosis wegkommen.

Meine Werte: FT4 1,9 / FT3 3,6 / TSH 0,0 - alerdings bei L.T. 175

frustrierte Grüße von Annette

Crying or Very sad

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Petra35
Verfasst am: 03. Jun 2007, 00:02
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Hallo,

nach langer Zeit habe ich mir ein paar Beiträge durchgelesen und bin bei diesem Beitrag hängen geblieben.
Seit ich meine zweite SD Operation hatte, habe ich ehrlich gesagt auch ziemliche probleme mit dem Gewicht. Obwohl ich wirklich nicht viel esse und auch jeden morgen regelmässig meine Tabletten nehme Thyranoid 125mg und fleissig spazieren gehe (dank Hund) Very Happy habe ich das gefühl ich platze.
Wenn ich etwas gegessen habe bin ich so voll das es teilweise echt schon weh tut. Ebenso habe ich leichtes Herzstechen und ab und zu denk ich jetzt springt mir gleich das herz raus. Ich weiss nicht was das sein kann.
Meine Blutwerte sind auch in ordnung.

Ich bin froh eine familie zu haben die zu mir steht egal wie ich aussehe.
Schämen tu ich mich schon allein selbst genug.

So ihr lieben Schildkröten Wink

bis bald mal wieder
Liebe Grüße Eure Petra

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janeOffline  |  falsche E-Mail-Adresse!
Anmeldung: 26.05.07 |  Beiträge: 59  | 22 Jahre ohne SD  | Stuttgart  | weiblich  | 50+
Verfasst am: 03. Jun 2007, 08:29
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Hallo Murcia,

Ich hatte 30 kilo zugenommen + tägliches Bauchschmerzen in den ersten einundhalb Jahren nach der OP. Ich hatte L-Thyroxin eingenommen.

Als ich ein Radiologe daruf ansprach, ob mein Gewichtsproblem mit den Tabletten zu tun hätte, meinte er wütend, dass die Tablette keine Abnehmtablette wäre!

Da gab ich auf, auf mein Gewicht und Tabletten zu achten. Ich war eben Dick, na und.

Irgendwann bekam ich eine Überweisung zu einem Endokrinologe und er empfiel mir Prothyrid, meinte dazu, dass diese Tablette eher geeignet wäre für Patienten ohne Schilddrüse.

Seit ich diese Tabletten einnehme, nehme ich nicht mehr dramatisch zu, und diese zusätzliche Kilos hängen mit der unregelmäßige Tabletten einnahme zusammen.

LG Janet

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HaraldOffline
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Anmeldung: 12.05.99 |  Beiträge: 16411  | fol. SD-CA 97 (oxyphil)  | Karte Berlin  | männlich  | 50+
Verfasst am: 03. Jun 2007, 15:15
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Hallo,

Prothyrid ist ein Kombipräparat von T4 und T3.

Meine Erfahrung ist auch , dass wenn ich zusätzlich T3 nehme (die T3 Dosis muss dabei meist etwas reduziert werden) eher mein Gewicht halten kann.

Hatte diesen Winter mal mehrere Monate nicht meine zusätzlcihe 10µg T3 genommen, (mal abgesehen, dass meine Arbeits Leistungsfähigekeit auch reduziert war,) musste ich diesen Winter doch erheblich mit meinem Gewicht kämpfen, dass ich nicht die 80 Kg Schallmauer überschritten habe (und mir damit eine ganze Reihe neuer Klammotten kaufen hätte müssen).

Habe auch einen recht interessanten Artikel zu Schilddüsenhormonen und Gewichtszunahme für unsere FAQ zusammengefasst:
Link innerhalb des ForumsFAQ: Gewicht und Schilddrüsenhormone

Viele Grüße
Harald

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Murcia
Verfasst am: 04. Jun 2007, 08:05
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Hallo Harald,

ich denke, dass du durch die Einnahme eines T3 Präperates einen schnelleren Stoffwechsel hattest und durch weglassen des T3, eben einen langsameren, wodurch der Kalorienverbrauch im Körper sinkt, und du ja letzendlich zugenommen hast.

Ist es nicht so, dass du jetzt beim Essen die Kalorienmenge reduzieren müsstest, um dein Gewicht zu halten?

Waren denn deine SD-Werte mit T3 und ohne T3 gleich, oder haben sich diese auch verändert???

Warum nimmst du eigentlich nich weiter das T3 Präperat, wenn du auch schreibst, da du mit der Einnahme fitter bist?

Fragen über Fragen......

Grüsse

Murcia

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HaraldOffline
Bundesgeschäftsführer
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Anmeldung: 12.05.99 |  Beiträge: 16411  | fol. SD-CA 97 (oxyphil)  | Karte Berlin  | männlich  | 50+
Verfasst am: 13. Jun 2007, 13:48
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Murcia hat folgendes geschrieben:
Warum nimmst du eigentlich nich weiter das T3 Präperat, wenn du auch schreibst, da du mit der Einnahme fitter bist?


Hallo Murcia,

ich nehme es ja wieder. Ich hate es nur letzte Herbst weggelassen.
Ich hatte im Herbst sehr lange eine Erkältung, und daher kein Sport gemacht.
Und darauf hin bekam ich nachts Überfunktionssymptome von leichtem Herzrasen.

Falls ich wieder mal dieses Symptome bekommen sollte, werde ich allerdings nicht wieder das T3 weglassen, sondern erstmal versuchen das T4 reduzieren, und dann die Werte kontrollieren lassen.
(Die fT4- und fT3-Wert sind innerhalb, aber an der oberen Grenze der Richtwerte).

Ich muss übrigens auch mit T3 auf passen, dass ich nicht zunnheme, nur scheint mir dies leichter zu gehen, als mit nur T4. Aber dies ist eben nur eine persönliche Erfahrung.
Kann ja auch ein Palacebo-Effekt sein.

Viele Grüße
Harald

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ikarusOffline  |  falsche E-Mail-Adresse!
Anmeldung: 24.06.07 |  Beiträge: 51  | SD r-alles/ links-teil  | Leipzig / Sachsen  | männlich  | 60+
Verfasst am: 24. Jun 2007, 17:32
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Hallo,

ich habe auch seid der SD OP am 11.12.06 11 kg zugenommen.
seit vielen Jahren habe ich immer 70 kg gewogen. jetzt bin ich bei 81 kg.
ich habe die L-tx 125, 2-3 x nehme ich 150, um eine Überfunktion zu profizieren. Ich Esse zum Frühstück 2 Scheiben Schwarzbrot, zum Mittag "bei gelegenheit" ein klein Teller, und zum Abendbrot 1 Scheibe Schwarzbrot, mit Wurst. laufen tue ich ca. 2-3 Km.
im Okt. 06 die letzte Zigarette.
und ich nehme zu. aber an der falschen Stelle. alles bleibt, aber nur der Bauch wird Fett. ich trinke kein Bier, aber das sieht aus als wenn ich welches Trinke.

Ich kenne einen; was ich nicht verstehe, er hat auch SD Probl. Er muß auch Tabletten nehmen, aber er nimmt schon seit 15 Jahren keine Tapletten mehr ein, und er ist spindel Dünn, kein Bauch.

was mache ich falsch. ich bin 54 / 186 . gibt es irgendwie Literatur über Ernährung nach der SD OP.

mfg. Jürgen


ps. wieviel Arten von SD Hormone Tabletten gibt es, und welche ist die beste, die nicht auf
( " den Margen Schlagen" Gewichtszunahme)

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defifee72
Verfasst am: 28. Jun 2007, 10:54
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....
ich habe mir die Artikel angesehen und konnte mich in manchen Artikeln reichlich wieder finden.
Mir wurde vor 3,5 Jahren die Schildrüse größtenteils entfernt, da ich kalte Knoten hatte die sich bereits nach innen arbeiteten und die Luftröhre zudrückten.
Die Op verlief eigentlich sehr gut, die Narbe ist kaum zu sehen nur ich bin bald nicht mehr zu übersehen.
Vor der OP wog ich 67 Kilo (ein Gewicht mit dem ich bei 1,60m gut leben konnte), heute befinde ich mich bei 94 Kilo (und habe fast alle Spiegel zugehangen).
Ich habe eine Dosierung von L-Thyroxin 200 (2 Stck) und Thybon 20 (1 Stck) jeden morgen nüchtern. Mit dem Essen hängt es nicht zusammen, da ich absolut keine Naschkatze bin und man mich mit "Süßigkeiten" schon immer verjagen konnte. Zu meiner Schildrüsenerkrankung habe ich noch Psoriasis athropica (Schuppenflechte mit Gelenkbeteiligung), das heißt, das ich eine dauernde sportliche Betätigung nicht ausüben kann.
Ich bin zwar seit 17 Jahren verheiratet und habe zwei gesunde Kinder, aber auch die leiden sehr unter meinen "depresiven" Anfällen.
Letztens habe ich mir eine Kugel Eis gegönnt, da es ziemlich heiß war. Hinter mir hörte ich dann den Kommentar : "...jetzt schau dir die Fette an, quillt aus der Hose und frisst noch Eis...". Gut das Eis landete im Mülleimer und ich ging nach Hause.

Ich möchte wieder runter wenigstens auf 70 Kilo, wer weiß einen Rat wo man sich noch hinwenden kann ?

Vielen Dank für Eure Hilfe im Voraus !
Kerstin

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GabiLEOffline  |  falsche E-Mail-Adresse!
Anmeldung: 21.12.06 |  Beiträge: 264  | OP 02/07, Entfernung...  | Leipzig/Sachsen  | weiblich  | 40+
Verfasst am: 28. Jun 2007, 12:16
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Hallo Kerstin,

wie sind denn Deine aktuellen SD-Werte? Wurde/Wird bei Dir zur Hormoneinstellung regelmäßig ein Bluttest gemacht?

Ich denke, Du solltest mit Deinem Arzt sprechen und Dich beraten lassen. Eine Gewichtszunahme kann ja auch noch andere Ursachen haben. Mach Dir am besten einen Zettel Deiner Beschwerden, dann kannst Du beim Termin nix vergessen und somit kann sich Dein Arzt ein "gesamtbild" machen.

Wenn ich die "72" in Deinem Gastnamen richtig deute, bist Du 35? Dann laß doch mal den Check-Up ab 35 beim Arzt machen. Das bezahlen die Krankenkassen alle 2 Jahre ab dem 35. Lebensjahr. Vielleicht schaust Du Dir auch mal die Angebote Deiner Krankenkasse an. Die bieten oft solche Ernährungs- und "Trimm-Dich"-Kurse an. Vielleicht ist da was für Dich dabei?

Viele Grüße und "drück die Daumen"
Gabi

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defifee72Offline
Anmeldung: 28.06.07 |  Beiträge: 2  | BW  | weiblich  | 40+
Verfasst am: 29. Jun 2007, 09:54
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Hallo GabiLE,

so wie manche hier ihre Blutwerte angeben können, kann ich dies leider nicht. Mein Arzt macht da ein riesen Geheimnis draus. Ich war schon sehr erstaunt was man eigentlich alles über diese Blutwerte wissen kann.
Das einzigste was er mir gesagt hat, ist das ich immer noch trotz dieser Dosierung im unteren Bereich rumtingel, und er sich auch nicht mehr zu helfen weiß. Zum Bluttest gehe ich alle 12 Wochen.
Da ich seit meinem 9 Lebensjahr akut an schuppenflechte leide, habe ich eh ein ziemlich gespaltenes Verhältnis zu Ärzten und deshalb wechsel ich diese auch nicht gerne.....

Ja, die " 72" hast du richtig interprediert, den Check habe ich auch schon hinter mir und da wurde festgestellt : " zu fett, aber sonst ist alles gesund!".........

Aber danke fürs Daumendrücken. Habe ja gestern erst durch Zufall diese Plattform hier entdeckt.....

Gruß Kerstin

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GabiLEOffline  |  falsche E-Mail-Adresse!
Anmeldung: 21.12.06 |  Beiträge: 264  | OP 02/07, Entfernung...  | Leipzig/Sachsen  | weiblich  | 40+
Verfasst am: 29. Jun 2007, 11:10
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defifee72 hat folgendes geschrieben:
Mein Arzt macht da ein riesen Geheimnis draus.

Das einzigste was er mir gesagt hat, ist das ich immer noch trotz dieser Dosierung im unteren Bereich rumtingel, und er sich auch nicht mehr zu helfen weiß.



Hallo Kerstin,

ich denke, es ist dann an der Zeit, dass Du Dich von Deinem Arzt verabschiedest, zumindest was die SD betrifft. Eigentlich sollte Dein Arzt von allein daran denken, dass wenn er nicht weiter kommt, vielleicht einen Spezialisten einschalten sollte. Und dieser Spezialist für SD heißt Endokrinologe. Du gehst ja auch für die Gyn-Untersuchung zum Frauenarzt, oder? Und wegen Deiner Haut zum Hautarzt. Das ist hier nichts anderes. Sprich Deinen Arzt drauf an und laß Dir eine Überweisung geben. Wenn Dir das unangenehm ist, dass konfrontrier ihn einfach damit, dass Du bereits den Termin hast und nun die Überweisung brauchst oder hol sie Dir einfach bei den Schwestern vorne. In diesem Zusammenhang würde ich mir auch alle Befunde aushändigen lassen(machen auch die Schwestern). Da hast Du als Patient nämlich ein Recht drauf. Sind ja Deine Werte und nicht die Deines Arztes. Außerdem, was nützt eine 12-wöchige Blutkontrolle, wenn man damit nichts anfangen kann?

Also, das neue Quartal hat ja bald angefangen, dann auf zum Doc Überweisung einfordern.

Endokrinologen (Facharzt f. Innere Medizin/Internist mit Spezi SD) findest Du entweder im Telefonbuch, auf den Seiten der für Dich zuständigen Kassenärztlichen Vereinigung, bei Deiner Krankenkasse oder frag doch mal hier im Forum rum (am besten unter neuem Thema), ob jemand einen Endo in Deiner Nähe kennt.

Drück die Daumen und viele Grüße
Gabi

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