Bundesverband Schilddrüsenkrebs - Ohne Schilddrüse leben e.V.
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Thema: [url=t26110] 15 Kilo zugenommen[/url].
im Forum: Gewichtsprobleme
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LavandiaOffline
Anmeldung: 17.03.13 |  Beiträge: 11  | Brandenburg  | weiblich
Verfasst am: 30. Mai 2016, 05:00
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Hallo zusammen.
Ich hatte meine OP bereits 2013. Meine Schilddrüse wurde komplett weggenommen aufgrund warmer und kalter Knoten sowie einer Kropfbildung. Nun habe ich seit dem ca. 15 Kilo oder vielleicht auch mehr zugenommen und komme vom Gewicht nicht wirklich runter. Die Einstellung der Hormone war und ist immer noch nicht wirklich leicht. Mal stimmen die Werte 1a für eine ganze Weile, dann rutsche ich in eine Über- oder auch Unterfunktion. Zwischenzeitlich war ich sogar massiv Depressiv. Habe Antidepressiva bekommen von denen ich dann zusätzlich noch Panikattaken bekommen habe. Momentan befinde ich mich mal wieder in einer Unterfunktion. Nehme jetzt Eutyrox 112. Zwei Fragen: 1. Habe ich je eine Chance wieder halbwegs Gewicht abzubauen? 2. Kann es sein, das Heilerde in Kombination mit Eutyrox sich gegenseitig aufhebt, obwohl ich die empfohlene Stunde zwischen den Einnahmen berücksichtigt habe?
Zur Zweiten Frage sei gesagt, dass ich seit ich 16 Jahre alt war (heute 42) immer wieder Probleme mit meinem Magen habe. Man mir jetzt nach dem ich über ein Jahr ganz massiv mit Übelkeit und Erbrechen zu kämpfen hatte, Heilerde -magenfein- empfohlen hatte. Das hat meinem Magen auch sehr gut getan. Nur sind jetzt halt meine Schilddrüsenwerte gestiegen, und ich bin, wie meine Ärztin sagte, jetzt in einer Unterfunktion.

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Mausi2Offline
Anmeldung: 04.10.12 |  Beiträge: 220
Verfasst am: 30. Mai 2016, 10:22
Danke! sagt : Lavandia
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Hallo Lavandia,

tut mir leid das es dir zur Zeit sehr schlecht geht...

mit Heilerde kenne ich mich nicht aus.
Solange du in der Unterfunktion bist ist eine Gewichtszunahme nicht verwunderlich. Antidepressiva würde ich niemals schlucken - hat furchtbare Nebenwirkungen und kann süchtig machen.

Antidepressiva wirken meistens auf die Dopamin und Serotoninspiegel im Gehirn. Man kann auch mit natürlichen Aminosäuren arbeiten. (Tyrosin und Tryptophan)

Da du 42 Jahre alt bist- ich bin 41 - solltest du auch an den Anfang der Wechseljahre denken. Progesteronmangel - Östrogendominanz...ich kam schon mit 39 in die WJ

Ich würde folgende Blutwerte messen lassen: TSH, fT3, fT4 und zusätzlich eine Beratung beim Gynäkologen was deine Gesamtsituation betrifft.

Es kann auch sein das du mit dem Mono-T4 Präparat nicht auskommst sondern zusätzlich T3 nehmen musst.

Wenn du richtig eingestellt bist ist Gewichtsabnahme möglich.

Gute Besserung

Mausi

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LavandiaOffline
Anmeldung: 17.03.13 |  Beiträge: 11  | Brandenburg  | weiblich
Verfasst am: 30. Mai 2016, 20:05
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Den Gyn wollte ich unlängst fragen.
Meine Hausärztin sagt sie mist nur den TSH Wert das andere wird nur gemessen wenn du früh schon deine Hormone genommen hast. Ich bin da echt überfragt. Das Blöde ist halt noch, dass mein Facharzt in Ruhestand gegangen ist und ich mir erst einen neuen Arzt suchen muss. Wo dann echt die Frage ist, ob ich nicht dann generell zum Facharzt als zum Hausarzt gehe zur Untersuchung.
Die Nebenwirkungen von dem Antidepressivum waren echt heftig. Ich konnte mit mal nicht mehr Auto fahren ohne Panik. Oder Straßenbahn... nur das Mitfahren hat schon Panikgefühle ausgelöst und sogar das Duschen gehen war ein Graus. Ganz ehrlich möchte ich da nix neues mehr ausprobieren, obwohl ich schon auf dem Trip war mich Medikamentös im KH einstellen zu lassen. Nur dann hatte ich angst das die mich nicht mehr so schnell raus lassen aus dem KH Sad
Und wie trete ich an den Facharzt ran? Kann ich dem gleich sagen was ich von dem will? Oder sollte ich ihn erstmal selbst untersuchen lassen?

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Mausi2Offline
Anmeldung: 04.10.12 |  Beiträge: 220
Verfasst am: 30. Mai 2016, 21:34
Danke! sagt : Lavandia
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Hallo Lavandia,

die Aussage deiner Ärztin das man die SD Hormone nur nach dem Einnehmen der Hormone messen würde ist Blödsinn. Natürlich sollte man nüchtern zu Blutabnahme gehen - d.h. vor der Tabletteneinnahme

Früher war das selbstverständlicher med. Standard immer die 3 genannten Werte zu messen. In Zeiten der Fallpauschale und der Sparmaßnahmen hat sich das Untersuchungsprofil verschlechtert.

Wenn du nicht bestellst wird nur der TSH gemessen. Du musst dem Arzt evtl auch anbieten die SD Hormone auf Privatbasis messen zu lassen.

Ich lasse immer alle 3 Werte messen und bin noch nicht mal operiert sondern "nur" ein Unterfunktionspatient.

Wichtig ist meiner Meinung nach das Patienten heute schnell Eigenverantwortung lernen.

Ich würde mich nicht "im Krankenhaus einstellen lassen". Klingt für mich nach Ruhigstellen mit Hilfe der Pharmaindustrie. Mit Heilen und Problembeseitigung hat das nichts zu tun.

Ich empfehle dir das Buch "Natürliche Hormontherapie" von Dr. Annelie Scheuernstuhl.

Gute Besserung

Mausi

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HansjörgOffline
Anmeldung: 31.05.16 |  Beiträge: 166  | 2015 SD, wegen Kropf...  | Schweiz  | männlich
Verfasst am: 31. Mai 2016, 16:52
Danke! sagt : Lavandia
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Hallo also ich schliesse mich da an.
Die werte sollten sicher immer ohne vorgängige Tabletten-Einnahme gemessen werden und nicht nur der TSH sondern auch T4 und T3.

Es kann gut sein, dass Du mühe hast dein T4 ins aktive T3 umzuwandeln und man ein Kombi-Präparat in Betracht ziehen sollte.

Mit Heilerde kenne ich mich auch nicht aus. Allerdings nehme ich persönlich alles andere, als meine Schilddrüsen Tablette mit möglichst viel Abstand. (Ideal 4-6 Stunden.)

Wichtig ist vor allem, dass Du die Tablette Morgens nüchtern mit nur einem Schluck Wasser nimmst, und danach mindestens 30 Minuten wartest, bist Du mit Frühstücken etc. beginnst.

Wenn Du dies berücksichtigst und Dich in etwas immer gleich ernährst, damit meine ich Heilerde und andere Supplementationen, sollte man dies sicher in den Griff bekommen.

Aber das Wichtigste finde ich, dass Du Dir einen wirklich guten Arzt suchst, zu dem Du auch Vertrauen hast.

Gute Besserung und Du packst das.

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LavandiaOffline
Anmeldung: 17.03.13 |  Beiträge: 11  | Brandenburg  | weiblich
Verfasst am: 31. Mai 2016, 19:47
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Generell nehme ich meine Schilddrüsenhormone immer 30 Minuten vor dem aufstehen ein. Das Problem was ich hatte war mal, dass ich früh nach dem Aufstehen immer gleich meinen Kaffee getrunken habe. Da ich ihn nicht schwarz vertrage sondern nur mit Milch und Zucker, ist er nicht als Getränk sondern eher wie eine Mahlzeit zu sehen. Deshalb habe ich mir dann angewöhnt die Schilddrüsenhormone einzunehmen, noch 30 Minuten liegen zu bleiben und dann erst aufzustehen und meinen Kaffee zutrinken Wink Auch wenn ich jetzt seid gut einem dreiviertel Jahr so gut wie keinen Kaffee mehr trinke habe ich das Ritual aber bei behalten.

Auf der Packungsbeilage der Heilerde heißt es das man sie morgens möglichst vor der 1. Mahlzeit einnehmen sollte und Abends als letztes bevor man ins Bett geht nochmal. Ferner heißt es das man mit der Einnahme eine Std. warten sollte, wenn man Medikamente einnimmt, da das verwenden die Aufnahme des Medikaments verändern kann. Das hatte ich soweit auch eingehalten. Nun habe ich gestern allerdings in einem anderen Forum gelesen, dass man mindestens 2 bis 3 Std. warten sollte ehe man Heilerde einnimmt, wenn man zuvor ein wichtiges Medikament wie z.B. Schilddrüsenhormone einnimmt. Also gehe ich jetzt für meinen Teil davon aus, dass ich einfach zu früh die Heilerde verwendet habe. Und ich dadurch jetzt den schlechten TSH Wert habe.

Wie mein Körper jetzt mit dem T4 umgeht und ob er in der Lage ist es ins T3 umzuwandeln kann ich nicht sagen, bin ja kein Arzt, und mein Arzt hat mir nie gesagt wie das Hormon generell auf den Körper wirkt. Ich weiß aber aus dem Internet, dass man ohne dieses Hormon nicht leben kann auf Dauer gesehen. Da das Blut immer dicker wird und das Gehirn letztlich nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt werden kann, was dann zur Folge hat, dass man verblödet und letztlich stirbt. Um es mal in einfache Worte zufassen.

Zur Blutabnahme gehe ich generell immer nüchtern und ohne Tabletten. Die nehme ich erst nach der Blutentnahme ein. Aber es ist auch schon mal vorgekommen, dass ich wegen etwas anderem bei meinem Arzt war und sie dann entschied, sie wolle den Hormonspiegel messen und dann hat sie andere Werte ziehen lassen als normal im nüchternen Zustand bzw. ohne vorherige Einnahme meiner Schilddrüsenhormone. Was sie genau gemessen hat kann ich nicht mehr sagen, ist schon eine ganze Weile her.

Allerdings wurde auch im KH letztes Jahr im Herbst der Hormonspiegel nach der Einnahme meines Schilddrüsenhormons gemessen. Warum? Das weiß ich nicht genau. Wahrscheinlich weil es bei der Visite um 10 Uhr beschlossen wurde und gegen Mittag dann jemand kam zur Blutentnahme und ich wie gesagt ja schon früh vor dem Aufstehen meine Tablette nehme wenn nicht irgendwas dazwischen kommt wie z.B. ein Laktoseintolleranztest, den sie zu der Zeit als ich dort lag, auch im KH gemacht haben.

Kann mir vielleicht jemand einen guten Facharzt empfehlen in Brandenburg bzw. Cottbus? Und woher weiß ich dass ich wirklich einen kompetenten Arzt vor mir sitzen habe?

Btw einen Termin beim Gyn habe ich in ca. 14 Tagen. Dann werde ich was das anbelangt mehr wissen. Wechseljahre oder Midlifecrisis oder beides oder, oder, oder... Wink Smile

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Maria2Offline
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Verfasst am: 01. Jun 2016, 11:46
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Lavandia hat folgendes geschrieben:
Allerdings wurde auch im KH letztes Jahr im Herbst der Hormonspiegel nach der Einnahme meines Schilddrüsenhormons gemessen. Warum?


Hallo Lavandia,

es ist zwar ratsam, die Blutabnahme vor der Hormoneinnahme zu machen.
Allerdings sind der TSH und der fT3 trotzdem aussagekräftig, auch wenn man das Thyroxin vorher genommen hat. Der einzige Wert, der erhöht sein kann, ist der fT4.

Was ein guter Arzt ist, geht bei mir eher nach Gefühl Wink
Wenn ich den Eindruck habe, der Arzt weiß, wovon er spricht, hört mir zu und nimmt mich ernst, dann ist das in meinen Augen ein guter Arzt.

Viele Grüße von
Maria

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LavandiaOffline
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Verfasst am: 01. Jun 2016, 17:33
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Danke für eure Hilfe.
Nun stehe ich vor einem viel größeren Problem. Scheinbar gibt es in ganz Cottbus keinen Endokrinologen mehr, außer die im Klinikum. Nun will ich morgen mal im Sekretariat des Klinikums anrufen ob die Ärzte dort auch ambulante Patienten behandeln. Ansonsten sehe ich echt alt aus Shocked bzw. Alle können dies sehen

Bei der Krankenkasse habe ich schon angerufen wegen einem Facharzt, die können ja einsehen wo die nächsten Ärzte tätig sind. Und die meinte die nächsten Ärzte wären in Berlin, Dresden oder Leipzig Rolling Eyes toll nicht Confused

Ich hoffe echt die behandeln im Klinikum auch ambulante Patienten.

Edit: Ich habe gerade bei fb in einer Gruppe nachgefragt ob mir jemand einen Endokrinologen empfehlen kann, weil meiner in den Ruhestand gegangen ist. Habe jetzt erfahren das er doch nicht in Ruhestand gegangen ist, sondern sich mit einer MVZ verbunden hat und dort ausschließlich SD Patienten behandelt. Habe die Tel. Nr. werde morgen dort anrufen und nach einem Termin fragen Very Happy Very Happy Very Happy

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Mausi2Offline
Anmeldung: 04.10.12 |  Beiträge: 220
Verfasst am: 02. Jun 2016, 12:43
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Liebe Lavandia,

sorry, ich habe dein Eindruck das du dir selber ein bisschen im Weg stehst...nicht böse gemeint.

Warum versteifst du dich denn so sehr auf einen Endokrinologen ?
Ich bin seit 2010 SD-Patient, bin z. Zt. perfekt eingstellt und war noch nie beim Endo.

Den Endo würde ich aufsuchen wenn ich gar nicht mehr weiterwüsste...aber bei dir ist doch schon so vieles klar.

Du schreibst, das du U-Fu Symptome hast, also nimmst du wahrscheinlich zu wenig Hormone. Hansjörg hat dir auch schon die Info gegeben das du vielleicht ein Kombipräparat brauchst.

Die 3 Blutwerte die du messen lassen solltest haben wir dir auch genannt. Theoretisch kann das alles dein Hausarzt machen.

Such dir doch einfach einen neuen Arzt wenn du mit deinem Alten nicht zufrieden bist, bestelle was du brauchst und dann siehst du schon weiter.

Ich verstehe nicht ganz genau was du vom Endo erwartest...

Grüßle

Mausi

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LavandiaOffline
Anmeldung: 17.03.13 |  Beiträge: 11  | Brandenburg  | weiblich
Verfasst am: 02. Jun 2016, 15:20
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Hallo Mausi,

ich finde das auch total lieb von euch, das ihr mir helft.
Nun zwei Dinge: 1) bin ich der Meinung das einige Sachen definitiv von einem Facharzt behandelt werden sollten.
2) Habe ich bereits im März eine Kur beantragt, da diese abgelehnt wurde bin ich in Widerspruch gegangen. Aufgrund dessen sehe ich es als nicht sehr vorteilhaft, wenn ich jetzt mitten im Entscheidungsfinden der Rentenkasse den HA wechsele. Hinzu kommt, dass man hier vor Ort nicht nur schwer Fachärzte, sondern auch schwer HÄ findet die noch gewillt sind Patienten aufzunehmen.
Daher tue ich mich momentan sehr schwer damit.

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Maria2Offline
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Verfasst am: 03. Jun 2016, 12:14
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Mausi2 hat folgendes geschrieben:
Warum versteifst du dich denn so sehr auf einen Endokrinologen ?
Ich bin seit 2010 SD-Patient, bin z. Zt. perfekt eingstellt und war noch nie beim Endo.


Hallo Mausi,

deine Meinung kann ich nicht teilen.
Hausarzt ist vielleicht ganz bequem, wenn die Einstellung passt, aber wenn`s nicht so hinhaut, würde ich das immer mit einem Facharzt besprechen wollen (wobei ich zum Nuklearmediziner gehe, einen Endo finden, der sich auf SD spezialisiert, ist bei uns auf dem flachen Land eher schwierig).
Ansonsten sind allein schon die Blutwerte schwierig, weil Hausärzte meist aus Kostengründen nur den TSH bestimmen. Und warum soll man was selbst bezahlen, was der Facharzt automatisch abnimmt und auch mit der Kasse abrechnen kann?

Ein Kombipräparat wird ein Hausarzt vermutlich normalerweise gar nicht verordnen, weil die Standardtherapie bei fehlender Schilddrüse nur Thyroxin ist (und bei falscher Einstellung ist es durch den T3-Anteil nicht ohne, kann vermutlich bei zu hoher Dosierung gefährlich werden).
Die Notwendigkeit eines Kombipräparats, dazu kann wiederum der Facharzt noch am ehesten was sagen. Eigendiagnose würde ich da nicht für ratsam halten.

Viele Grüße von
Maria

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LavandiaOffline
Anmeldung: 17.03.13 |  Beiträge: 11  | Brandenburg  | weiblich
Verfasst am: 08. Jun 2016, 07:47
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Den Termin beim Endo habe ich Anfang August. Ich denke das werde ich schaffen. Muss ja eh Anfang August zur nächsten Untersuchung.
Was ich jedoch nicht verstehe ist die Frage, einen Endo zu finden der sich auf SD spezialisiert hat. Wenn ich das richtig im Internet gelesen habe ist der Endokrinologe doch der Facharzt für die Schilddrüse. Wieso sollte er sich dann nicht mit der SD auskennen?

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AlbaOffline
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Anmeldung: 04.09.02 |  Beiträge: 3906  | pap. SD-Ca., foll. V...  | Sachsen-Anhalt  | weiblich  | 60+
Verfasst am: 08. Jun 2016, 08:44
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Hallo Lavandia,

einigermaßen auskennen wird sich so ein Endo sicher, die Drüsen des menschlichen Körpers (alle Drüsen!) sind schließlich sein Fachgebiet.
Viele sind allerdings spezialisiert und dann z.B. eher auf Bauchspeicheldrüse (Diabetes) konzentriert als auf die Schilddrüse.

Das kann dazu führen, dass sie mit der Schilddrüse weniger Erfahrung haben und/oder hier nur wenige Patienten behandeln.

Deshalb ist es schon wichtig, ob die Schilddrüse mit zu den Schwerpunkten zählt oder eben nicht.

Es gibt auch hervorragende Hausärzte, die sich auskennen oder sich informieren und bereit sind dazuzulernen, wo sie nicht so gut Bescheid wissen.
Manche allerdings (so sagte mir mal - boshaft - ein Nuklearmediziner) hätten nicht mal die Gegenläufigkeit von TSH und den ft3/fT4-Werten verstanden.

Geh also ruhig zu Deinem Endotermin, frag ihn vielleicht, ob die Schilddrüse zu seinen Schwerpunkten gehört und gib ihm die Chance Dir zu helfen.

Grüße von Alba

P.S. Ich weiß nicht, ob jemand am Montag Günther Jauchs "Wer wird Millionär" gesehen hat. Es war ein Prominentenspecial u.a. mit Wontorra und Hirschhausen als Kandidaten. Und Jörg Wontorra hatte sich für Medizinisches extra einen Chirurgieprofessor und Chefarzt als Telefonjoker ausgesucht.
Dann kam die Frage: Wer oder was war früher eine Zygote? Zur Wahl standen hier einigermaßen abstrus Sauerstoffatome, Dieselkraftstoffe, Helene Fischer, das vierte habe ich vergessen.

Eine Zygote ist eine befruchtete Eizelle, also in ganz frühem Stadium, das wusste sogar ich noch und selbstverständlich Hirschhausen. Richtig war demzufolge einzig die (zugegeben ein bisschen idiotisch wirkende) Antwort: Helene Fischer.

Der Chirurgieprofessor tippte hingegen mit 80% Sicherheit auf Sauerstoffatome. Sicher hatte er 40 Jahre oder länger rein nix mit Zygoten und Fortpflanzung zu tun gehabt. Ein bisschen illustrierte es dennoch den alten Medizinerwitz: Chirurg weiß nix, kann aber alles. Wink

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LavandiaOffline
Anmeldung: 17.03.13 |  Beiträge: 11  | Brandenburg  | weiblich
Verfasst am: 08. Jun 2016, 17:14
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Danke für die Erklärung.

Dein Witz war gut Laughing

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LavandiaOffline
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Verfasst am: 09. Aug 2016, 09:25
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Heute nun endlich den Termin beim FA gehabt.
Mal abgesehen davon, dass Frau Dr. etwas grob bei der Blutabnahme war (dachte sie piekt mir die Nadel durch den Arm durch).
Hat sie sich alles angehört, bis auf mein Gewichtsproblem, da winkte sie ab und meinte "Besprechen Sie da besser mit ihrem Hausarzt". Hm gut, nicht so toll, aber immerhin wird jetzt nicht nur der TSH Wert bestimmt sondern auch der fT3 und fT4 Wert, sowie Calzium, Vit. D3 und Harnsäure und noch einiges anderes was ich mir nicht merken konnte.
Auswertung ist zwar erst in einer Woche, aber ich denke das wird mich nun auch nicht umbringen.
Bin zuversichtlich, das alles gut wird. Smile

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